Was ist Tai Chi?

Die Bedeutung des Namens

Tai Chi ist ein Begriff aus der chinesischen Philosophie. Als deutsche Übersetzung bietet sich das höchste Äußerste an. Chuan kann als Faust oder Kampfkunst übersetzt werden.

 

Neben der Schreibweise Tai Chi Chuan findet man häufig auch die Wörter taijiquan oder taichichuan.

 


Meditation in der Bewegung

Tai Chi führt zu einem speziellen Empfinden.

 

Innerere Ruhe und äußere Bewegung.

Man ist ganz im hier und jetzt, die Sorgen des Alltags sind vergessen und man fühlt sich einfach gut.

 

Tai Chi ist in jedem Alter erlernbar und durch seine Langsamkeit frei von Verletzungsrisiko und Leistungsdenken.

Wu Tai Chi Chuan Unterricht in Neuss mit Theo Ramrath

Studium der Soloform, mit dem Partner oder der Waffe

Über den Tai Chi Chuan Wu-Stil nach Ma Jiangbao.  

 

Das Studium des Tai Chi Chuans umfasst 3 Bereiche:

 

  1. die Form
  2. das Pushhands
  3. und die Theorie

 

Neben der Handform wird im Wu-Stil Tai Chi Chuan bis heute eine umfangreiche Sammlung an Formen (Säbel-, Lanzen-, Schwert- und Schnelle Form) praktiziert.


Wohltat für Körper und Geist

Gesundheitsfördernde Bewegungsübung, effektive Selbst-verteidigung, wohltuende Körpermeditation Tai Chi Chuan ist vielseitig und facettenreich.

 

Eingebettet in die philosophisch religiöse Lebenswelt des Taoismus – Tai Chi Chuan wurde praktiziert als eine Möglichkeit, die im Taoismus erstrebte Harmonie zwischen Mikrokosmos / Mensch und Makrokosmos / Universum zu erreichen – und eingebettet in konkret weltliche Interessen –Kampftechniken– entwickelten diese Familien eine enorme Sensibilität für die den Körperbewegungen innewohnenden Dynamiken und damit die Kunst, den Schwerpunkt in der Mitte zu wahren. Ein zentrales Element zur Meisterung dieser Kunst sind entspannte Bewegungen.

Wohltat für Körper und Geist Wu Tai Chi Chuan

Geschichte "Die fünf Familien"

Tai Chi Chuan ist die Frucht eines Prozesses kollektiven Wissens- und Erfahrungsaustausches chinesischer Familien über viele Generationen hinweg.

 

Ein Prozess, der in nebelhaften Anfängen der chinesischen Geschichte seinen legendenumworbenen Ursprung hat. Zhang Sanfeng, ein taoistischer Mönch, soll im 13. Jahrhundert Tai Chi Chuan am heiligen Berg Wudang entwickelt haben.

 

Historisch nachweisbar wird zuerst die Familie Chen als Träger dieser Tradition ausgewiesen. Bis zur fünften Generation nach Chen Wangting (1597-1664) wurde das Tai Chi Chuan nur innerhalb der Familie weitergegeben.